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Mittwoch, 28.06 2017

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„Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/WANKEL SPIDER“ in Schramberg

Sonderausstellung im Auto-und Uhrenmuseum ErfinderZeiten. Eröffnung der Ausstellung ist am 17. März um 19 Uhr im Auto- und Uhrenmuseum. Für alle Interessierten findet am 18. März der Werkstatt- und Techniktag des NSU/Wankel-Spider Clubs ab 10 Uhr im Museum statt.

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„Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/WANKEL SPIDER“

Sonderausstellung im Auto-und Uhrenmuseum ErfinderZeiten

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<figure><figcaption class="wp-caption-text">Rennspider in den 60er Jahren. Foto: pm</figcaption></figure>

SCHRAMBERG  (him) –  Eine ganz besondere Ausstellung zeigt ab Samstag, 18. März  das  Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg.  Gemeinsam mit dem NSU-Wankel Spider Club Deutschland hat das Museumsteam eine Schau „Siegreich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/WANKEL SPIDER“ konzipiert und umgesetzt.

Sie zeigt die Entwicklung des Automobilrennsports in den 1960er und 1970er-Jahren am Beispiel der NSU-Automobile und den Rennfahrern Siegfried Spiess und Karlheinz Panowitz.

Seit vielen Jahren befasst sich der NSU/ WANKEL-SPIDER-Club mit der sehr erfolgreichen Sporthistorie des NSU/Wankel- Spider und pflegt intensive Kontakte zu den ehemaligen Rennfahrern und Rennbeteiligten. Der Club  hält die Erinnerungen an sie aufrecht, etwa an die beiden damals sehr erfolgreichen Rennfahrer Siegfried und Karlheinz Panowitz.  „Beide Fahrer errangen mit den vom NSU-Werk aufgebauten Rennspidern sensationelle Sporterfolge“, so Museumsleiter Harald Burger.

Anlässlich des 50. Jubiläums dieser Erfolge organisierte der NSU/Wankel-Spider-Club und das Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg die Sonderausstellung. Anhand der Biographien dieser Rennfahrer zeigt sie auch beispielhaft den Umbruch des Automobilrennsport und die damit einhergehende, zunehmende Professionalisierung am Beispiel der Marke NSU auf.

Beginnend mit lokalen Wettbewerben auf alltagstauglichen NSU-Automobilen machten die beiden Rennfahrer eine sehr unterschiedliche Entwicklung durch. Der extrovertierte Karlheinz Panowitz wird exzellenter Rallyefahrer und Medienstar. Der zurückhaltende Siegfried Spiess – von Haus aus Tüftler und Techniker – wird als Berg- und Rundstreckenfahrer sehr erfolgreich und wendet sich immer mehr dem Tuning zu.

<figure class="wp-caption alignnone" style="width: 1070px" id="attachment_164894"><figcaption class="wp-caption-text">Siegfried Spiess 1967 in Neuffen. Foto: pm</figcaption></figure>

Er baute in Stuttgart-Ditzingen eine renommierte Firma auf, die Motoren für Formelrennfahrzeuge und Tourenwagen entwickelte und noch immer herstellt. Diese seit Jahrzehnten in der nationalen und internationalen Formel-3-Rennserie verbauten Motoren bildeten die Karriere-Grundlagen für viele berühmte Rennfahrer wie Joachim Winkelhock, Michael Schuhmacher, Tom Kristensen, Jos Verstappen, Giancarlo Fisichella, Jarno Trulli, Nick Heidfeld, Nico Rosberg und zahlreiche weitere bekannte Automobilrennfahrer.

Der Wankelmotor

Sensation und Meilenstein der Automobilgeschichte waren aber die auf Anhieb erzielten Erfolge des NSU Spider mit dem damals völlig neuen NSU/Wankelmotor. Diese NSU Spider, als erste serienmäßige Automobile der Welt mit Wankelmotor ausgestattet, stehen neben anderen Fahrzeugen im Mittelpunkt der Ausstellung. Beide in der Ausstellung gezeigten Fahrzeuge sind die originalen Siegerautos, mit denen ihre Fahrer vor genau 50 Jahren die Deutschen Meistertitel am Berg und der GT-Rallyemeisterschaft gewannen.

Spezielle Rennautos

Eine weitere Entwicklung bahnte sich in den 1970er Jahren an. Die Rennfahrzeuge wurden für den jeweiligen Einsatzzweck spezieller: Sie wurden zu speziellen Berg-, Rallye- oder Rundstrecken-Rennfahrzeuge getunt. Auch diese Weiterentwicklung wird in dieser Ausstellung exemplarisch gezeigt anhand der Rennfahrzeuge NSU TT, NSU-Brixner-Rennwagen bis zu den aktuellen Entwicklungen von Spiess-Rennmotoren.

<figure class="wp-caption alignnone" style="width: 1070px" id="attachment_164893"><figcaption class="wp-caption-text">Spider bei einem Bergrennen. Foto: pm</figcaption></figure>

Nicht nur die Fahrzeuge, auch die Fahrer und Strecken werden immer professioneller. Der Sicherheitsgedanke kommt langsam hoch. Nachdem schreckliche Opfer zu beklagen waren, werden die Strecken sicherer. Die Fahrer benutzen feuerfeste Anzüge und leistungsfähige Schutzhelme. Auch diese Entwicklung vom Rennfahrer, der mit dem „Familienfahrzeug“ am Wochenende an verschiedenen Rennen teilgenommen hat, zum nahezu professionellen Rennfahrer wird mit der Sonderausstellung im Auto- und Uhrenmuseum gezeigt.

Info:

Eröffnung der Ausstellung ist am 17. März um 19 Uhr im Auto- und Uhrenmuseum. Für alle Interessierten findet am 18. März der Werkstatt- und Techniktag des NSU/Wankel-Spider Clubs ab 10 Uhr im Museum statt. Das Museum verwandelt sich an diesem Tag in eine Autowerkstatt.

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Q: https://www.nrwz.de/schramberg/2017-03/siegreich-auf-nsu-prinz-nsu-tt-und-nsuwankel-spider

 

Siehe auch http://www.wankel-spider.de

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13.03.17 15:25 Alter: 107 days